In 10 Jahren: Bleibt alles anders?
Gepostet am 17.März 2008 in Off Topic | Keine Kommentare »
Eben flog mal wieder ein Stöckchen rüber, das ich natürlich sogleich beantworten will. Es geht darum, wo ich mich in 10 Jahren von jetzt an sehe.
Realistische Sicht
Ich lebe den Luxus aus, ausschließlich Eigenprojekte mit der Internetagentur zu betreuen, bzw. nur noch Projekte, die ich aus innerer Überzeugung umsetzen möchte, weil sie mir unter den Nägeln brennen. Weiterentwicklung von der Full-Service- hin zum Special-Service-Anbieter.
Yabonga hat sich zur schnittigen Denkfabrik gemausert in deren Rahmen Wissensaustausch unkonventionell und unternehmensübergreifend stattfindet.
Ich habe einige neue Leute kennengelernt, die Spaß an Technologie und deren gewinnbringenden Einsatz haben und konnte sie für die eigenen Projekte binden. Linux, Open Source und energiesparende Technologien nehmen dabei einen größeren Raum als heute ein.
Horror-Vorstellung
Angestellter, Outbound Callcenter-Job, Bereich: Finanz”optimierungs”-Produkte…
Oder anderer schlimmer Fall: alles bleibt wie es ist. Nix verändert sich. Quasi “Täglich grüßt das Murmeltier”.
Traum-Vorstellung
Nach dem “Zukauf von Schlüsseltechnologien” und der Entwicklung unserer eigenen “Search Appliance” wird Google auf uns aufmerksam und kauft den Geschäftszweig heraus. Obwohl wir nicht in einer Peergroup mit den Beteiligten der Youtube-Transaktion spielen, grinsen wir bei der Bekanntgabe des Deals ganz schön fett und witzeln in sauberstem Oxford-Englisch herum…
Zum Abschluss ein Zitat von Cory Doctorow:
“Wenn du dich vorwärts bewegst, kannst du einfach den Kurs korrigieren. Stillstand bringt dich dagegen nirgendwo hin.”
Zum Weiterwerfen des Stöckchens habe ich heute keine Lust mehr – vielleicht morgen. Ich freue mich natürlich, wenn jemand die Idee aufgreift und diesen hier kommentiert oder trackbacked.
