Only in Leopard (Mac OS X Erfahrungsbericht)
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Letzten Freitag war es soweit – der langersehnte Releasetermin des neuen Mac OS X (Leopard) trieb die Hardcorefans noch am Abend in die Apple Shops. Ich konnte mich bis Montag gedulden, wo mir Gravis mein vorbestelltes Valuepack per UPS lieferte. Nach den umfangreichen Previews und dem Vertrauen in Apple mußte ich – ganz entgegen meinen Windows Gewohnheiten – zu den ersten gehören, die updaten. Und damit stand ich nicht allein. Laut Apple Angaben waren bereits Dienstag 2 Mio. Lizenzen des Betriebssystems verkauft.
Was ist neu?
Apple selbst zählt über 300 neue Features. Dabei wurden natürlich auch sämtliche Kleinigkeiten mitgezählt. Die für mich wesentlichen Neuerungen sind:
1. Neues Dock mit Unterstützung von Stacks (Dateistapeln)
2. Einheitlicher Look (kein brushed Metal mehr)
3. Spaces (virtuelle Desktops)
4. Time Machine (umfangreiche Backupfunktion)
5. Überarbeitung des Finders (Coverflow, Preview)
6. runde Ecken im ganzen System
7. subjektiv schnellere Oberfläche bei gleicher Hardware
8. runde Ecken und Transparenzen zur Optikaufwertung
9. Dashboard mit Webclip Funktion
Die Vorlieben sind zu individuell, um ein allgemeingültiges Urteil darüber fällen zu können, ob das Update ein Must-Have ist. Wer vor der Entscheidung steht, sollte sich einfach die Demos bei Apple anschauen.
Mein Fazit
Für mich hat sich das Update gelohnt. Aber ich arbeite auch jede Woche 40-60 Stunden an meinem System. Daß Privatanwender unbedingt umsteigen müssen, wage ich zu bezweifeln. Erstaunlich ist jedenfalls die Stabilität, mit der das erste Release des frischen Betriebssystems daherkommt. Da ist man von Wettbewerbern anderes gewohnt
Ich vermisse nichts und die vielen Detailverbesserungen bringen das sowieso schon sehr ergonomische System weiter nach vorn.

